vegane Hunde-Ernährung

Jacky

Ich stelle euch in dem Video vor, wie ich meine Hündin Jacky vegan ernähre. Ich koche für sie selber. Als Leitfaden verwende ich folgendes Buch:

Meyer, Helmut & Zentek, Jürgen: Ernährung des Hundes. Grundlagen – Fütterung – Diätik. Enke: 2013.

 

 

Folgende Links sind vielleicht für euch hilfreich:

PETA:
http://www.peta.de/studievegetarischehunde#.U9UmOIvlrIU
http://www.peta.de/vegetarischehundeundkatzen#.U9UmeovlrIU

VEBU:
https://www.vebu.de/gesundheit/vegetarische-hunde-und-katzennahrung/16-vegetarische-hunde-und-katzenernaehrung

Rezept für einen 10kg schweren Jack Russel Terrier (Tagesration):

  • 50g Soja-Schnetzel (zubereitet)
  • 90g Vollkorn-Reis Nudeln
  • 60g passierte Tomaten
  • 1 EL Olivenöl

Nährwerte:
ca. 600kcal davon ca. 30g verdauliches Rohprotein

Außerdem bekommt meine Jacky noch ein paar Paranüsse als Leckerli sowie einen veganen Kauknochen oder Hundekeks.

Wie sind eure Erfahrungen mit der veganen Hundeernährung?

Viele Grüße,
Ingrid

  • Also ich barfe mit meinen Hunden, schon seitdem ich Hunde habe und als es diesen Begriff auch noch nicht gab. Sie bekommen rohes, gewolftes Fleisch und Gemüse,Obst roh und püriert, der Fleischanteil ist dabei, geringer. , Getreideflocken in geringen Maßen, aber ich habe auch keine Allergiker, das mache ich seit 30 Jahre so und meine Eltern fütterten auch schon so. Trockenfutter möchte ich nicht verfüttern. Der veganen Hundeernährung stehe ich aber doch sehr skeptisch gegenüber, wenn dein Hund damit klar kommt, finde ich das gut, beurteilen kann man dies aber endgültig wohl erst, wenn du das über 10 Jahre und länger machst. Aber wahrscheinlich ist es für den Hund gesünder, als das herkömmliche Trockenfutter, was von den Inhaltsstoffen gruselig ist. Liebe Grüße Marlies

    • Hallo Marlies, mein erster Beweggrund war tatsächlich die Futterqualität, ob nun Trocken- oder Dosenfutter. Das ihr schon so lange für eure Hunde das Essen selbst zubereitet, finde ich super. Ich bin auch deiner Meinung, dass man tatsächliche Schlüsse erst nach langer Zeit ziehen kann. Ich beobachte Jacky und schaue, wie es ihr bekommt.
      Liebe Grüße, Ingrid

      • Dann viel Erfolg, ich bin interessiert. Ich hoffe, du hast nicht die Probleme mit den Tierärzten, die ich manchmal hatte, wenn sie hörten, dass ich Frischfleisch verfüttere, aber ich habe mich nicht irritieren lassen, auch wenn da andere Blutwerte manchmal auftreten, als bei dem herkömmlichen Futter. Man muss sich halt gut informieren, was alles erlaubt ist, und was z.B. giftig für Hunde ist, wie Weintrauben, Tomaten. Da ist also der Hundebesitzer gefragt, und ich mache das gerne für meine Tiere. lg Marlies

        • Deshalb bin ich so dankbar für das Buch, das ich in dem Video vorstelle. Dort ist wirklich alles aufgeführt, worauf man achten sollte – egal ob vegan oder nicht.

  • Astrid Da

    Hallo Ingrid,
    bisher habe ich meine beiden Hunde gebarft, denn frisches Futter war und ist mir immer noch wichtig.
    Seit knapp einem Jahr ernähre ich mich und meine Familie vegan (die Hunde ausgenommen).
    Es fällt mir immer schwerer rohes Fleisch zu füttern.
    Zum einen beginne ich mich davor zu ekeln, zum zweiten glaube ich inzwischen nicht mehr, dass ich meinen Hunden damit nur Gutes antue (genmanipuliertes Futter, Antibiotika und Wachstumshormone, sowie andere Medikamente im Fleisch).
    Hinzu kommt, dass unsere kleines 11 Monate altes Cavaliermädchen einen empfindlichen Magen hat und auch mit dem rohen Futter häufig Probleme hat.
    Ich habe festgestellt, dass sie gekochtes besser verträgt, dass ihr Hülsenfrüchte keinerlei Probleme bereiten und dass die Verdauung an veganen Tagen absolut unproblematisch verläuft.
    Wir sind noch nicht komplett umgestiegen, denn ich muss mich noch durch eine Menge Literatur durcharbeiten.
    Darum freue mich hier zusätzliche Anregungen zu bekommen.
    LG Astrid

    • Hallo Astrid,
      ich finde es interessant, dass du ähnliche Beobachtungen machst wie ich bei meiner Jacky. Das vorgestellte Buch kann ich dir trotz des recht hohen Preises empfehlen, da dort viele Grundlagen erläutert werden und auf Krankheitsbilder eingegangen wird – unabhängig davon ob vegan oder nicht.
      Außerdem ist gerade bei YouTube ein Video auf dem Kanal „Rohe Energie“ zu veganer Hundeernährung erschienen, das fand ich auch nochmal hilfreich. Vielleicht ist das ja auch was für dich.
      Berichte doch mal beizeiten, was du für weitere Erfahrungen sammelst. Ich würde mich freuen. 🙂
      Wenn etwas Zeit vergangen ist, werde ich hier auf dem Blog auch einen Erfahrungsbericht schreiben.
      Viele Grüße, Ingrid

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