Yoga – ein erster Versuch

Buddha

Zu einem gesunden Lebensstil gehört nicht nur eine ausgewogene und vollwertige Ernährung, sondern auch ein ausgeglichener Geist sowie Bewegung, um den Körper gesund und fit zu halten.

Deshalb finde ich mich also auf dieser dünnen Plastikmatte in einer nach Schweiß und Gummi riechenden Turnhalle wieder.

Es wird hastig hin und her geräumt – die Hot Iron Gruppe verlässt schwitzend und aufgekratzt lachend den Raum.

Mir, der Neuen, wurde gleich zu gerufen: „Hol dir ´ne Matte und zwei von den Gummiklötzen!“ Gesagt, getan. Die Hot Iron-Lehrerin kramt herum und zieht stolz einen Baustrahler aus der Tasche. Das Licht wird an die Wand mit der Turnmatte gerichtet und die Leuchtstoffröhren ausgeschaltet. Für die Stimmung.

CD rein und dann geht es los: Ich verbinde meine Beckenbodenknochen mit den Klötzchen… werde zur Milch-trinkenden Katze… zum Hund…zum Tänzer … zum Krieger 1 und Krieger 2… bei Figur XY kippe ich zwei Mal aus dem Stand um und werde am Ende zum Baum. Puh!

Leider war die Abfolge sehr schnell und mir als Neuling nicht immer klar, wo ich denn jetzt genau meinen Kopf hinhalten sollte. Ich denke, eine gute Anleitung ist hier wichtig, um Verletzungen zu vermeiden.

Aber die Übungen an sich haben mir Spaß gemacht, vor allem den Ablauf fand ich angenehm. Anders als in den regulären Bauch-Beine-Po-Kursen muss man sich nicht durch 30 Wiederholungen ein- und derselben Übung quälen. Die flüssige Abfolge der einzelnen Haltungen ist abwechslungsreich, sodass die wiederholten Belastungen der einzelnen Muskeln nicht auffielen und daher auch nicht so anstrengend waren.

Mich alten Sportmuffel hat das Ganze ziemlich geschafft. Während der Stunde fiel mir dies gar nicht so auf. Nachdem ich mich aber Zuhause auf dem Sofa niedergelassen habe, fiel ich in einen Tiefschlaf. So viel Beanspruchung war mein Körper nicht gewohnt!

Mein Fazit: Ich werde Yoga weiter machen – es tat mir gut und hat Spaß gemacht.

Habt ihr in der letzten Zeit eine neue Sportart aufgenommen? Oder macht ihr auch Yoga?

Viele Grüße,

Ingrid

5 Kommentare

  1. Liebe Ingrid, ich mache nun schon seit vielen Jahren Yoga, mit einigen kleinen Pausen dazwischen. Für mich ist Yoga aber in dem Sinne keine Sportart, ich mache es für Körper,Geist und Seele, da gehört die Meditation, Atemübungen, Mantra-Singen und vieles mehr. Ein Teil ist die körperliche, die natürlich auch wichtig ist. Aber gerade da finde ich eine gute Anleitung wichtig, denn man kann sehr leicht sich überdehnen o.ä. Ich mache es auch nicht mehr in Turnhallen bei der VHS, da kann für mich einfach nicht die richtige Energie fließen. Aber als Einstieg mag es für dich in Ordnung sein, es gibt so viele Yoga-Richtungen, da ist es schon schwer, den Überblick zu bekommen, jeder muss für sich das richtige rausfinden.
    Also Namaste, Marlies

    • Hallo Marlies,
      Ich habe mir vorgenommen, nach einer besseren Gruppe zu suchen. Denn ein weiterer Aspekt, den ich mich von Yoga erhoffe, ist eine bessere Haltung. Und da möchte ich die verschiedenen Yoga Haltungen gleich von Anfang an richtig lernen.
      Ich finde es aber super schwer, eine gute Trainerin mit der entsprechenden Ausbildung zu finden. Hast du da vielleicht einen Tipp?
      LG Ingrid

      • Das ist nicht immer leicht, gleich das Richtige zu finden. Ich selber war in letzter Zeit bei Yoga-Vidya und dort findet meiner Meinung eine sehr gute Yoga-Lehrer-Ausbildung statt. Ich habe einige dieser dort ausgebildeten kennengelernt und fand sie alle gut, natürlich findet man den einen sympathischer, aber ich fand sie alle sehr qualifiziert. Ich habe auch mal ein Seminar im Haus Nordsee mitgemacht, sehr gut. Und alle schwärmen von dem Hauptsitz in Bad Meinberg, also hör dich mal um. lg Marlies

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