Es ist gut so, wie es ist

Pläne

Ich habe mir viel vorgenommen. Pläne gemacht, Etappenziele gesteckt. Bislang verläuft alles nach Plan und das ist gut so. Aber ist das wirklich gut? Wie gut sind Pläne eigentlich?

Pläne zu schmieden ist in meinen Augen etwas Schönes. Sie bezähmen die Ungeduld und geben Sicherheit und dem Leben einen Leitfaden.

Aber Pläne können auch einschränken. Wenn man schnurstracks einem Ziel hinterher läuft, die Augen auf den Horizont gerichtet, fallen die kleinen wilden Stiefmütterchen, die nahe den Füßen wachsen, gar nicht auf. Wessen Plänen folgt man eigentlich? Sind es die eigenen oder das was „man“ so für Pläne hat.

solides, erfolgreiches Studium, kontinuierlich steigendes Einkommen mit wachsender Verantwortung, glückliche Ehe & Kinder

Und was ist, wenn Pläne scheitern? Haben wir dann versagt? Ist die Zeit, die wir in das Erreichen der Pläne investiert haben, vergeudet?

Ich möchte euch auf einen schönen Beitrag auf NDR Info aufmerksam machen, der sich mit diesem Thema beschäftigt:

Lebenswelten: Es ist gut so, wie es ist – Wenn Lebenspläne lästig werden. von Doris Weber. ca. 25 Minuten

https://www.ndr.de/info/podcast3016.html

Abwechslungsreich gesprochen und schön zusammen gestellt. Genau das Richtige, um es sich abends auf dem Sofa mit einer Tasse Tee oder einem Glas Wein gemütlich zu machen.

Viele Grüße,

Ingrid

 

  • Ein schwieriges Thema Ingrid. Pläne können auch einschränken, wie du ja auch bemerkt hast, wichtig dabei ist, trotzdem offen nach allen Seiten sein und Bereitschaft vielleicht mal einen Plan fallen zu lassen oder zu überdenken. Ich selber plane recht gerne, aber ändere oft diese, was meinen Mann immer in Verwirrung stürzt, aber ich überprüfe sie häufig und da kommt häufig eine Änderung ins Spiel. Ganz wichtig natürlich, dass es MEINE Pläne sind, auch das sollte ich ab und zu überprüfen. Für mich gilt, wenn ich achtsam im Jetzt lebe, brauche ich mir nicht so große Gedanken um die Pläne machen, die mir vielleicht wertvolle Jetzt-Zeit kosten. Liebe Grüße Marlies

    • Ich bewundere Menschen, die wenig bzw. locker planen. Es gehört schon eine gute Portion Selbst- und Gott(?) – Vertrauen dazu, die Dinge auf sich zu kommen zu lassen. Und eben darauf zu vertrauen, dass „es gut ist, wie es ist“ und man seine Ziele/Wünsche schon streichen wird. Wie du sagst, Achtsamkeit und Genügsamkeit ist in der Tat auch noch ein interessanter Aspekt.
      Liebe Grüße, Ingrid

      • Wobei auch das Alter eine Rolle spielt, ich habe nach meinem letzten Kommentar gedacht, dass ich ja doppelt so alt wie Du bin, da sieht man die Dinge schon etwas anders, vielleicht schon ein bisschen weise? lg Marlies