1 Jahr ohne – Monat 1

Ich habe es geschafft – der erste Monat ohne den Konsum von Kleidung, Zeitschriften & Co ist vergangen. Interessant war es!

(Wer nicht weiß, wovon ich rede, kann es hier nachlesen). 

Mich dieser Herausforderung zu stellen, war kein spontaner Entschluss. Im Vorfeld hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, wie lange ich mir diesen Verzicht auferlege und was ich darin alles einschließe. Auch, ob ich mich im Vorfeld noch mit einigen Gegenständen eindecken sollte. Aber dafür war ich dann zu stolz. Wenn ich mich dazu entschließe, dann möchte ich es auch richtig machen.

Und so begann mein Jahr ohne – und meine Willensstärke war schon bald gefragt. Etwas, was bei mir zur Gewohnheit geworden ist – der Kauf von Zeitschriften im Supermarkt. Ich kaufte sie oft und gerne, so als kleines Mitbringsel. Leider bin ich kein richtiger Zeitschriften-„Leser“. Zu oft landeten sie in einer Ecke, nur einmal kurz durchgeblättert. Dort stieß dann schon bald die nächste hinzu und beim Weg zum Altpapier am Ende des Monats, fragte ich mich, was eigentlich das Problem ist.

Aber ich kann nun schon mit einigem Stolz berichten, dass ich nicht schwach geworden bin. Und dass, obwohl ich schon einige Mal am Zeitungsstand vorbei geschlichen bin. Keine Zeitschrift gekauft – und wer hätte es gedacht – tatsächlich nichts vermisst.

Es gibt Pinterest, Instagram und super (!) online Portale der gängigen Zeitschriften. Diese habe ich diesen Monat verstärkt genutzt. Besonders gefreut haben sich meine Koch- und Backbücher. Eigentlich ist es doch auch viel schöner, daraus zu kochen, als aus einer Zeitschrift. Das schönere Papier, die tollen Bilder…

Und so war mein Altpapier diesen Monat auch nicht so umfangreich. Stattdessen habe ich die Dinge genutzt, die ich bereits habe bzw. die mir ohne zusätzlichen Abfall und Kosten zur Verfügung stehen. Umwelt und Geldbeutel haben sich gefreut.

Viele Grüße,

Ingrid

  • Ohne soll nicht heißen: Ohne Anerkennung, also mir mit 🙂

    • Haha! Danke, Wolfgang!

  • Das Problem kenne ich, beim Einkaufen lachen mich die diversen Zeitschriften auch gewaltig an, aber mehr als Durchblättern ist wirklich nicht oft, ich habe in letzter zeit auch widerstanden, das meiste ist vegan so wie so nicht zu gebrauchen und die Themen der Gartenhefte kenne ich schon in und auswendig, mein letztes Abo ist storniert und nun will ich da auch standhaft bleiben. Also ich vermisse nichts und spare Geld und Platz, da ich alle Zeitschriften aufhebe, da muss ich auch mal ran. Also weiter so Ingrid, ein guter Weg! Liebe Grüße Marlies

    • Hallo Marlies, Ich bin ja schon erleichtert, dass es noch jemandem so geht wie mir. Außerdem gibt es ja schöne vegane Blogs, von denen man sich inspirieren lassen kann. 🙂
      Liebe Grüße, Ingrid

  • Dadurch spart man bestimmt viel geld xD

    • Hi,
      im ersten Moment ja. Ich freue mich über das extra Budget und verwende es für Aktionen, die mehr Wert für mich haben. Zum Beispiel investiere ich lieber 40€ in zwei Theater Tickets oder einen schönen Abend im Restaurant, als in noch ein Oberteil. Von daher ist meine Bilanz eher +/- 0. Aber dafür habe ich mehr Erlebnisse und positive Erinnerungen.
      Viele Grüße, Ingrid