Teff-Buchweizen-Brot (glutenfrei)

Ich bin ein großer Fan von knusprigen Vollkornbrot. Auf die Schnelle etwas essen? Dann greift man zu Brot. Die Stulle ist rasch belegt und schnell gegessen. Wenn man unterwegs ist, die perfekte Mahlzeit.

Vor einiger Zeit habe ich jedoch festgestellt, dass ich sensibel auf glutenhaltige Getreide reagiere. Esse ich zu viel davon, fühle ich mich unwohl. Deshalb habe ich in den vergangenen Wochen viel mit glutenfreien Backrezepten experimentiert. Nicht so einfach, da schöne Ergebnisse zu erzielen.

Das Weizeneiweiß ist und bleibt ein gesunder und wichtiger Bestandteil vieler Rezepte, der sich nicht ohne Weiteres ersetzen lässt. Ich mische nun oft – mal mache ich ein glutenfreies Rezept, mal ein glutenhaltiges. Das bekommt mir am Besten und ist auch abwechslungsreicher.

Dieses Brot ist mein Lieblingsrezept geworden. Der Geschmack des Teff und Buchweizens gefällt mir sehr. Ich bin froh, beide Mehlsorten entdeckt zu haben. Nussig, aber dennoch fein – das Brot passt zu süßen wie auch herzhaften Beläge und Aufstriche.

Teff-Buchweizen-Brot

Portionen: 1 Kastenform * Dauer: 2 Stunden * Schwierigkeit: einfach
Ein leckeres glutenfreies Vollkornbrot.

  • 250g Teff Mehl (Vollkorn)
  • 125g Buchweizenmehl (Vollkorn)
  • 125g Kartoffelstärke
  • 2 TL Guarkernmehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 450ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz, wenn gewünscht

Die trockenen Zutaten mischen und gut verrühren (wenn gewünscht das Salz hinzufügen). Das lauwarme Wasser hinzugeben und ca. 7 Minuten sorgfältig mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine kneten.

Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen. Er ist sehr zäh und lässt sich schwer verstreichen – das ist okay so!

Im Backofen für ca. 40 Minuten backen. Nach Ablauf der Zeit eine Stäbchenprobe machen. Wenn nichts mehr daran klebt, ist er fertig. Das Brot aus dem Ofen  und aus der Backform nehmen. Etwas auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.

Glutenfreie Backwaren trocknen schneller aus als glutenhaltige Backwaren. Deshalb das Brot nachdem es komplett ausgekühlt ist, in einer Plastiktüte aufbewahren und bald verzehren.

Welches Getreide oder Mehl verwendet ihr am liebsten?

Viele Grüße,
Ingrid

PS: Ihr könnt dieses Rezept ausdrucken oder als PDF-Datei abspeichern – einfach auf das Drucker-Symbol unten klicken.

  • Hallo Ingrid!
    Mit Buchweizen im Brot habe ich ja auch schon so einiges gemacht, und mir lustiger Weise auch Teff gestern aus den USA mitgebracht. Damit werde ich in Zukunft auch experimentieren…
    Ansonsten verwende ich eben auch Roggen- und Weizenmehl, jedoch in reduzierter Menge und nach Möglichkeit mit hohem Vollkornanteil.
    Liebe Grüße, Franziska

    • Hallo Franziska,
      Ich habe ein paar Wochen „Gluten-Diät“ gemacht. So bin ich auf Teff gestoßen. Mittlerweile esse ich wieder alle Getreidearten, achte aber darauf, nicht zu viel Gluten auf einmal zu mir zu nehmen. Aber zum Beispiel bei Kuchen ist es schwer, ganz ohne aufzukommen. Und gesund ist es ja auch.
      Auf ein Teff – Rezept von dir bin ich gespannt! 😊
      Liebe Grüße, Ingrid

  • Mit Teff habe ich noch nicht gebacken, das muss nachgeholt werden. Hast du schon probiert nur mit Dinkel zu backen, Dinkel ist weit aus gesünder und bekömmlicher als Weizen? Ich verwende kein Weizen mehr, nur noch Dinkel. Liebe Grüße Marlies

    • Hallo Marlies,
      Ja, das habe ich auch eine Zeit lang gemacht. Es war besser, aber nicht gut. 😝 Nachdem ich jetzt eine Zeit lang komplett auf Gluten verzichtet habe, geht es aber mittlerweile wieder in reduzierter Menge. Dinkel und Roggen sind mir geschmacklich aber viel lieber als Weizen. Ich habe davon wohl einfach zu viel zu mir genommen.
      Teff Mehl habe ich bei mir im Reformhaus bekommen. Mir gefällt es sehr.
      Liebe Grüße, Ingrid

      • Werde ich mir auf jeden Fall besorgen und dann testen, lg Marlies

  • nicht so meine Welt, beste Grüße, Klaus

    • Haha, muss es ja auch nicht! 😊
      Schönes Wochenende, Klaus!

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