Warum sich der Blog-Umzug auf WordPress.org lohnt

Wenn du genauso ein HTML Anfänger bist wie ich und überlegst mit deinem Blog auf WordPress.org umzuziehen, ist dieser Beitrag genau das Richtige für dich!

Auf meinem Blog hat sich etwas getan… du hast vielleicht bemerkt, dass die letzten Tagen hier nicht alles so perfekt aussah.

Ich habe mich dazu entschlossen, die komfortable Welt von WordPress.com zu verlassen und meinen Blog selbst zu hosten. Als ich den Entschluss gefasst habe, war mir allerdings nicht ganz so klar, was das für Folgen haben würde… (ja, ich weiß, es gibt x Seiten darüber ;-P).

Seit etwa 2,5 Jahren habe ich auf WordPress.com gelebt und war auch ganz zufrieden. Ich war zufrieden mit den Layouts, der komfortablen Oberfläche und habe mich komplett auf den Inhalt konzentriert.

Es begann alles damit, als ich eine eigene Domain haben wollte. http://cleanfoodlover.wordpress.com hat mich irgendwann gestört. Deshalb habe ich eine Domain gekauft – www.cleanfoodlover.de war geboren. In dem Zuge habe ich angefangen, mich für Webseiten-Statistiken und Google Analytics zu interessieren. Dann wollte ich ein Plug-In, um meine Webseite für Suchmaschinen zu optimieren… Du merkst, es kam eins zum Anderen.

Tatsächlich kannst du deinen Blog viel individueller gestalten, wenn du WordPress.com verlässt. Welches Layout möchtest du? Welche Schriften? Welche zusätzlichen Funktionen? Wieviel Speicherplatz benötigst du? Welche Webadresse? In welchem Land sollen deine Daten gespeichert werden?… WordPress.org ist wie ein Baukasten. Du entscheidest, wie deine Webseite aufgebaut werden soll.

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Mir war jedoch gleich klar: das ist ganz schön viel Arbeit! Und so rief ich bei ein, zwei Firmen an, um mir Kostenvoranschläge geben zu lassen: für den Umzug meines Blogs von WordPress.com zu WordPress.org. Ich bin ja glatt vom Stuhl gekippt – unter 500€ ging gar nichts! Das war mir zu viel. Dank einiger guter Webseiten, die mir alles genau erklärt haben, schritt ich ans Werk. Die neue selbstgehostete Webseite entstand.

Das hier sind meine Ressourcen, die mir während der Arbeit weitergeholfen haben:

  1. WordPress.org installieren: www.jessica-ebert.de / Link zur YouTube Playlist bzgl. WordPress
  2. Umziehen von WordPress.com auf WordPress.org: https://www.blog-camp.de/von-wordpress-com-auf-eigenhost-umziehen/
  3. Sicherheitsinformationen zu WordPress.org: https://www.kuketz-blog.de/basisschutz-wordpress-absichern-teil1/
  4. Lauter kleine hilfreiche Infos: http://www.elmastudio.de/blog/

Folgende Software habe ich auf meinem Windowsrechner installiert:

  1. Notepad++ zum Bearbeiten der php-Dateien von WordPress (keine Angst, ist nicht so schlimm)
  2. Filezilla zum hoch- und herunterladen der WordPress Dateien.
  3. Und natürlich benötigst du WordPress: https://de.wordpress.org/

Webspace und Domains habe ich bei Checkdomain.de erworben. Ich habe mich bewusst für ein kostenpflichtiges Angebot entschieden. Denn Pflege, Wartung und Kundensupport kostet Geld. Mir ist es wichtig, dass mein Server mir Schutz gegen Viren oder andere Angriffe bietet und dass ich einen deutschen Ansprechpartner bei Fragen habe. Checkdomain hat Deutschland als Serverstandort ausgewählt, arbeitet mit Ökostrom und ist außerdem telefonisch zwischen 8 und 20 Uhr erreichbar.

Mein Theme habe ich bei Elmastudios.de erworben. Hier gilt das gleiche wie für den Webspace: Qualität und Service gibt es nicht umsonst. Das deutsche Entwicklerteam bietet schickes, schlichtes Design zu einem vernünftigen Preis und sehr hilfreiche Demos sowie ein Support-Forum an.

Für folgende Plug-Ins habe ich mich für den Anfang entschieden:

  1. AntiSpam Bee
  2. AntiVirus
  3. Jetpack
  4. WP Instagram Widget

Außerdem empfehle ich die Google Search Console zur Analyse, ob die neue Webseite einwandfrei funktioniert. Dort kann man auch eine Weiterleitung von der alten Domain auf die neue Domain beantragen – zumindestens für die Suchergebnisse.

 

Der Umzug hat mich sehr viel Zeit gekostet. Deshalb ist es sinnvoll, sich den richtigen Zeitpunkt dafür auszusuchen. Während der Umstellung, wird die neue Seite auch nicht gleich auf Anhieb perfekt aussehen. Also am Besten Tage wählen, an denen keine neuen Veröffentlichungen geplant sind oder sich wenig Besucher auf der Seite tümmeln.

Jetzt nachdem erst einmal alles läuft, bin ich sehr zufrieden. Ich konnte mir die Seite so einrichten, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch für meine zukünftigen Projekte bin ich Bestens gerüstet, mein Blog-Baukasten ist noch erweiterbar. Und ich weiß, meine Daten sind sicher und werden entsprechend der deutschen Dateschutzrechlinien verarbeitet.

Wie machst du das? Bleibst du bei WordPress.com oder hast du einen selbstgehosteten Blog? Kannst du mir noch Tipps geben? Welches PlugIn verwendest du für SEO?

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Liebe Grüße, Ingrid

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