4 Gründe fürs Fasten

Fasten ist wunderbar für deinen Körper und deinen Geist! Erfahre mehr über das Fasten und wie du davon profitieren wirst.

Kennst du das Gefühl, gefangen in den eigenen Gewohnheiten zu sein? Du hast deinen eingespielten Tagesablauf und machst einfach so weiter. Irgendwie weißt du, dass du etwas ändern könntest, damit es dir besser geht. Aber es ist so schwer – ganz verzichten magst du ja auch nicht und so bleibst du in deinem alten Trott.

Die Fastenzeit bietet da einen wunderbaren Anlass, die eingetrampelten Pfade zu verlassen und sich noch einmal neu zu orientieren. Und das Gute: du bist nicht allein! Besonders, wenn du das erste Mal fastet, hilft es dir, es in einer Zeit zu tun, in der das Thema präsent ist.

Ich habe schon einige Male gefastet und werde es dieses Frühjahr wieder tun. In dem Zuge werde ich einige Blog-Beiträge und Videos über das Fasten veröffentlichen. Heute erfährst du, was es mit dem Fasten auf sich hat, woher es stammt und meine persönlichen 4 Gründe, warum es sich für dich lohnen wird, zu fasten.

Was ist Fasten?

Man kann auf verschiedene Arten fasten. Das klassische Heilfasten bedeutet den freiwilligen Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine bestimmte Zeit. Es handelt sich hierbei nicht um eine Diät. Denn Fasten betrifft nicht nur den Körper, sondern auch Seele und Geist. Doch so ein radikaler Verzicht muss nicht sein. Heute spricht man auch von Fasten, wenn man auf bestimmte Verhaltensweisen oder bestimmte Lebensmittel verzichtet (z.B. tierische Produkte).

Woher stammt das Fasten?

Das Fasten hat eine Jahrhunderte lange Tradition in verschiedenen Kulturen. Dabei ist zwischen dem religiösen und dem Heilfasten zu unterscheiden. Im Christentum fasten die Gläubigen von Aschermittwoch bis Karfreitag um ihren Gott zu ehren (01. März bis 15. April 2017). Im Islam gibt es den Fastenmonat Ramadan, in dem sich die Gläubigen auf ihren Glauben besinnen und diesen zu feiern (27. Mai bis 24. Juni 2017). Auch im Judentum gibt es die Tradition des Fastens. An 6 jüdischen Feiertagen wird durch das Fasten an wichtige Ereignisse in der jüdischen Überlieferung gedacht (Zom Gedaljia, 10. Tewet, Fasten Esther, 17. Tamus, Tischa BeAw).

Das Heilfasten hat sowohl im deutschen als auch im asiatischen Kulturraum eine wichtige Bedeutung. Der Fastende profitiert von der Stärkung seiner Verdauung, der Beseitigung von Schlacken und der Anregung seines Zellstoffwechsels.

4 Gründe fürs Fasten

1  – Gut deine Gesundheit!

Egal ob du darauf verzichtest, abends deine Lieblingssendung im TV zu sehen und stattdessen einen Spaziergang zu machen oder ob du dich nur noch eine basisch reduzierte Ernährung zu dir nimmst: Du gibst deinem Körper eine Pause.  Altes kann ausgeleitet werden und dein Immunsystem bekommt einen Kick! Dieser Effekt ist besonders stark, wenn du deine Nahrungsaufnahme während deiner Fastenzeit reduziert. Du wirst merken, wie sich dein Darm beruhigt und einfach „nicht mehr so viel los ist“. In dieser Zeit kann dein Körper fest sitzende Schlacken ausscheiden, was insbesondere nach dem Winter ein total gutes Gefühl ist.

2 – Gut für deine Motivation!

Lege eine Fastenzeit für dich fest, von der du sicher bist, dass du sie auch durchhalten wirst. Denn es wird Momente geben, in denen es dir schwer fallen wird. Du solltest diese Herausforderung aber meistern können. Wenn du schon gefastet hast, können es gerne 2 Wochen Heilfasten sein. Vielleicht fängst du aber auch lieber damit an 4 Wochen auf eine bestimmtes Verhalten zu verzichten, dass du dir abgewöhnen möchtest. Egal wie lange – wenn du geschafft hast, wirst du merken, wie viel Kraft du hast und was du alles schaffen kannst, wenn du es nur willst. Ein wunderbares Training für deinen „Disziplin-Muskel“!

3 – Gut für deinen Geist!

Stell dir nur vor: Du schaffst es, Verhaltensweisen und Angewohnheiten, die dich stören, los zu werden! Sozusagen „Du 2.0“ eine bessere Version von dir selbst. Du wirst dich stärker fühlen – und ein bisschen stolz. 🙂

3- Gut für deine Seele!

Für mich der schönste Aspekt am Fasten. Du besinnst dich auf Dinge, die dir wichtig sind und lernst eine neue Freiheit kennen, in dem du alten Ballast abwirfst. Gleichzeitig kommen deine Gedanken ins Rollen. Plötzlich hinterfragt man Dinge, die sonst völlig normal erschienen. Hast du die Fastenzeit beendet steht es dir frei, dir eine neue Routine anzugewöhnen. Womit möchte ich nun mehr Zeit verbringen? Was für Nahrung möchte ich meinem Körper zuführen? Gehe zurück auf Los und fang noch mal neu an!

Hast du schon einmal gefastet? Was hat dich dazu motiviert? Oder kannst du dir das gar nicht  für dich vorstellen?

Viele Grüße,

Ingrid

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